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Olympiakandidatur Rio 2016

Von Peter Rohmer | 18. Februar 2009

Auf der offiziellen Website zur Bewerbung Rios für die Olympischen Spiele 2016 bekennt sich die Stadt dazu, dass eine Motivation der Kampagne die zu erwartenden Begünstigungen sind, die der Stadt dann zukämen. Weiterhin wird das Potenzial des brasilianischen Beitrags für die olympische und paraolympische Bewegung hervorgehoben. Als Planungsgrundlage und zur Effizienzgarantie von Dienstleistungen wurden vier Spezialkommitees gebildet, welche die Gebiete Unterbringung, sportliche Einrichtungen, Transport und Umweltschutz abdecken.

Der Beginn des neuen Jahres stand in Rio ganz im Zeichen der Kandidatur. So wurde am 2. Januar an der Festungsanlage von Copacabana ein 36 m hohes Riesenrad mit 24 Gondeln für 144 Personen „Roda Rio 2016“ feierlich eingeweiht. Es soll zur Verbreitung des Gedankens des olympischen Projekts dienen. Auf das Riesenrad wurde der Slogan der Kampagne „Lebe Deine Leidenschaft“, der auf die Sportbegeisterung der Brasilianer abzielt, projiziert.  Für Tourismus-Minister Luiz Barretto wird die Rio-Kandidatur ein Schaufenster guter Gelegenheiten sein: „Fast alle Städte die den Zuschlag für die Olympischen Spiele bekamen, haben in der Folge eine Reihe positiver Transformationen durchlebt . Rio de Janeiro war immer ein Gate-way für Touristen aus aller Welt und die Durchführung Olympischer Spiele 2016 würde diese Position festigen.“

Die Spiele 2016 in Rio de Janeiro wären die ersten in Südamerika. Diese Tatsache sowie die erfolgreiche Durchführung der Panamerikanischen Spiele im Jahre 2007 mit Errichtung etlicher neuer Sportstätten dürfen als Pluspunkte für die Stadt gewertet werden. Dass Rio mit  den Städten Chicago, Madrid und Tokio eine gewisse Konkurrenz erwächst, sollte nicht unerwähnt bleiben. Entschieden wird voraussichtlich am 2. Oktober dieses Jahres in Kopenhagen.

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