Wirtschaft | Landwirtschaft

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Brasilianer machen Milliardenumsatz mit Geflügelproduktion nach islamischer Tradition

Von Annette Runge | 14. April 2009

Brasilianische Geflügelproduzenten und Schlachthäuser haben in letzter Zeit verstärkt ein Auge auf den Milliardenmarkt im Nahen und Mittleren Osten geworfen. Mit der Einhaltung islamischer Lebensmittelvorschriften lassen sie sich ihre Produkte als “Halal-Food“ zertifizieren. Das Halal-Label einer Ware ist dabei Voraussetzung, damit sie überhaupt in muslimischen Ländern zugelassen werden kann.

Bei mittlerweile1,3 Milliarden Moslems weltweit sind heute bereits 70% des globalen Geflügelmarktes nach dem Halal-System ausgerichtet. Der brasilianische Lebensmittelhersteller Sadia hat sogar seine gesamte Produktion den Richtlinien der arabischen Welt angepasst.

Laut der Brasilianischen Vereinigung der Hähnchenproduzenten und -exporteure ABPEF haben die brasilianischen Geflügelexporte in den Nahen und Mittleren Osten im vergangenen Jahr die Marke von einer Million Tonnen überschritten. Das ist fast ein Drittel aller exportierten Hähnchen mit einem Umsatz von USD 1,9 Milliarden.

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Neben Viehzucht und Forstwirtschaft waren diese Produkte waren von dem schlechten Ergebnis in 2009 betroffen:
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Quelle:IBGE, Instuto Brasileiro de Geologia e Statistica

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