Wirtschaft | Landwirtschaft

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EU erlaubt Fleischimport von 106 Betrieben

Von Peter Rohmer | 03. März 2008

Für Landwirtschaftsminister Reinhold Stephanes jedoch bedeutet dieser Schritt die erneute Öffnung des europäischen Marktes. Er erwartet, dass die Exporte bis zum Jahresende auf das normale Maß zurückkehren werden. „Das Signal ist positiv, es bedeutet, dass die EU Interesse am brasilianischen Fleisch hat“, ließ er verlauten. Auch der Verband der brasilianischen Fleischexport-Industrie (Abiec) äusserte sich zustimmend.

Verantwortliche eines weiteren Agrarbereichs sehen sich durch die Vorkommnisse beim Rindfleisch alarmiert. Die Geflügelzüchter, Weltexporteur Nr. 1, machen auf Missstände im sanitären Bereich aufmerksam, die aufgrund fehlenden qualifizierten Personals oder mangelnder Koordination staatlicher Programme bestehen. Laut CNA hielten die Investitionen ins Sanitärsystem von lediglich 0,4% des Exportvolumens des vergangenen Jahres nicht mit der deutlichen Steigerungsrate von 9,4% im Geflügelsektor mit. Diese Investitionen müssten mindestens verdreifacht werden, zumal da es Anzeichen gibt, dass die Rekorde aus 2007 im laufenden Jahr noch übertroffen werden. So wurde im Januar Geflügel im Gegenwert von 474 Mio.US$ exportiert, im gleichen Vorjahreszeitraum betrug der Wert 265 Mio. US$.

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Neben Viehzucht und Forstwirtschaft waren diese Produkte waren von dem schlechten Ergebnis in 2009 betroffen:
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Quelle:IBGE, Instuto Brasileiro de Geologia e Statistica

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