Wirtschaft | Landwirtschaft

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Fruchtexport leicht schwächer, doch stärker im Wert

Von Peter Rohmer | 19. Februar 2009

Von Januar bis November 2008 wurden 812.000 t Früchte aus Brasilien exportiert, eine leichte Abnahme um 3,6%, verglichen mit der Vorjahresperiode. Betrachtet man jedoch den Wert der Ausfuhren, so gab es eine Steigerung um 13%, in absoluten Zahlen von 594 Mio. US$ auf 673 Mio US$. Das Jahr sollte mit 880.000 t Ausfuhr zu 724 Mio. US$ abgeschlossen worden sein.

Der Exportrückgang war hauptsächlich Folge des Ernteverlustes bei Bananen im Bundesland Rio Grande do Norte aufgrund immer wieder auftretender Überschwemmungen. Ein weiterer Grund waren von der Europäischen Union auferlegte Restriktionen beim Apfelsinenimport wegen eines Schädlingsbefalls. So sank der brasilianische Export an Bananen um 31%, der von Apfelsinen um 23%. Bei verarbeiteten Früchten gab es bis November einen Rückgang um 10% im Wert und um 1,3% im Volumen, vor allem verursacht durch den Preisverfall von gefrorenem Orangensaftkonzentrat an der New Yorker Rohstoffbörse. Ein Rückgang des Verbrauchs an Orangensaft in den USA um 4,5% in den vergangenen zwölf Monaten hatte zu hohen Lagerbeständen am internationalen Markt geführt.

Beispiele einer positiven Entwicklung sind nicht konzentrierter Orangensaft, der um 34% an Wert zunahm, sowie Säfte tropischer Früchte mit einer Zunahme um 31%. Auch Fruchtmark aus dem tropisch-äquatorialen Raum, insbesondere Açaí, sticht hier hervor.

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Quelle:IBGE, Instuto Brasileiro de Geologia e Statistica

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