|
||
Partnerwebsites: |
Natur & Umwelt | Natur & Umwelt allgemeinAbholzung des Atlantischen Regenwaldes beschleunigtVon Wolfram Tetzner | 18. Dezember 2008 Eine aktuelle Studie des nationalen Raumforschungsinstituts (Inpe) und der Stiftung SOS Mata Atlântica zeigt nach zuletzt abnehmender Tendenz nun eine erneute Zunahme der Abholzungsraten in den drei Metropolregionen von São Paulo, Rio de Janeiro und Vitória im Bundesland Espírito Santo. In den vergangenen drei Jahren verschwanden in diesen Regionen 793 ha Wald, das entspricht 990 Maracanã-Fußballfeldern. Der Hauptgrund für diese Zunahme wird in der Immobilienspekulation gesehen. Im Großraum São Paulo ist die Zunahme am dramatischsten, hier wurden 437 ha abgeholzt, das ist das neunfache dessen des Zeitraumes von 2000 bis 2005. In der Metropolregion Rio de Janeiro verdoppelte sich diese Rate auf einen Wert von 205 ha.
weitere Nachrichten
Wirtschaft
Sadia vor Arbeitsgericht verklagt
17. September 2010
Millionen Schadenersatz und anerkanntes Arbeitsverhältnis für 1200 Geflügelzüchter Florianópolis - Das Arbeitsministerium des Bundesstaates Santa Catarina erhob gestern Klage gegen den Sadia-Konzern, damit er das Arbeitsverhältnis mit den rund 1200 Landwirten des Bundesstaates anerkennt, die für das Unternehmen als integrierte Geflügelzüchter arbeiten. Gleichzeitig wurde eine Ersatzleistung für immaterielle kollektive Schäden in Höhe von umgerechnet Euro 8,7 Millionen gefordert.
Wirtschaft
Hähnchenfleischexporte Brasiliens rekordverdächtig
10. September 2010
Brasiliens Hähnchenfleischexporte sind auf dem besten Weg alle Rekorde zu brechen. Laut Bericht des Brasilianischen Geflügelzuchtverbands Ubabef wurden von Januar bis August diesen Jahres 2,513 Millionen Tonnen Hähnchenfleisch ins Ausland geschickt, ein Anstieg um 3,63% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
mehr zu Natur & Umwelt
Natur & Umwelt allgemein
Ökosysteme Brasiliens im Überblick
28. Dezember 2008
Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über die Großregion Nord und umfasst dabei ganze 47% der Landesfläche. Es handelt sich um die größte Waldformation der Erde, bedingt durch äquatorial-humides Kima. Im zentralen Amazonas kommen dichte Wälder auf drei unterschiedlichen Bodenarten vor: auf permanent festem Boden (terra firma), auf teilweise überflutetem Boden (várzea) und auf ständig überflutetem Boden (igapó). |
|