|
||
Partnerwebsites: |
Natur & Umwelt | Natur & Umwelt allgemeinÖkosysteme Brasiliens im ÜberblickVon Wolfram Tetzner | 28. Dezember 2008 Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über die Großregion Nord und umfasst dabei ganze 47% der Landesfläche. Es handelt sich um die größte Waldformation der Erde, bedingt durch äquatorial-humides Kima. Im zentralen Amazonas kommen dichte Wälder auf drei unterschiedlichen Bodenarten vor: auf permanent festem Boden (terra firma), auf teilweise überflutetem Boden (várzea) und auf ständig überflutetem Boden (igapó). Der Cerrado (Savanne) ist mit einem Landesflächenanteil von 22% das Ökosystem des Zentralen Brasilianischen Hochlandes. Klimatisch lassen sich zwei deutliche Jahreszeiten voneinander unterscheiden. Weite Felder, frei von jeder hölzernen Vegetation, wechseln sich mit Gegenden dichten Strauchwerks ab. 11% des nationalen Territoriums fallen auf die Caatinga im Nordosten des Landes, im zentralen Bereich des Sertão schon ein Halbwüstengebiet mit hohem Risiko der Wüstenbildung. Die Übergangsbereiche mit weniger intensiven Trockenzeiten erstrecken sich in Richtung Küste und werden Agreste genannt. Der Atlantische Regenwald war ursprünglich der Wald mit der weitesten Ausdehnung über etliche Breitengrade des Planeten, er reichte von 6 Grad bis zu 32 Grad südlicher Breite und machte 15% der Landesfläche aus. Von seiner ehemaligen Ausdehnung sind heute noch 7% verblieben. Diese großräumige Erstreckung bedeutet unterschiedliche Klimate und somit eine äußerst hohe Artenvielfalt. Beim Pantanal handelt es sich um die größte Überschwemmungs-Tiefebene der Erde, die immerhin 1,8% des riesigen Landes einnimmt. Das Pantanal ist eine Übergangszone zwischen Cerrado und dem Amazonensischen Tiefland. Es bildet aufgrund etlicher kleiner Erhebungen und des immer unterschiedlichen Überschwemmungszyklus ein Mosaik an landgebundenen Ökosystemen. Neben diesen Hauptökosystemen existieren noch die der südlichen Pampas, der ebenfalls südlichen Araukarienwälder sowie Küsten- und Inselökosysteme.
weitere Nachrichten
Wirtschaft
Sadia vor Arbeitsgericht verklagt
17. September 2010
Millionen Schadenersatz und anerkanntes Arbeitsverhältnis für 1200 Geflügelzüchter Florianópolis - Das Arbeitsministerium des Bundesstaates Santa Catarina erhob gestern Klage gegen den Sadia-Konzern, damit er das Arbeitsverhältnis mit den rund 1200 Landwirten des Bundesstaates anerkennt, die für das Unternehmen als integrierte Geflügelzüchter arbeiten. Gleichzeitig wurde eine Ersatzleistung für immaterielle kollektive Schäden in Höhe von umgerechnet Euro 8,7 Millionen gefordert.
Wirtschaft
Hähnchenfleischexporte Brasiliens rekordverdächtig
10. September 2010
Brasiliens Hähnchenfleischexporte sind auf dem besten Weg alle Rekorde zu brechen. Laut Bericht des Brasilianischen Geflügelzuchtverbands Ubabef wurden von Januar bis August diesen Jahres 2,513 Millionen Tonnen Hähnchenfleisch ins Ausland geschickt, ein Anstieg um 3,63% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
mehr zu Natur & Umwelt
Natur & Umwelt allgemein
Abholzung des Atlantischen Regenwaldes beschleunigt
18. Dezember 2008
Eine aktuelle Studie des nationalen Raumforschungsinstituts (Inpe) und der Stiftung SOS Mata Atlântica zeigt nach zuletzt abnehmender Tendenz nun eine erneute Zunahme der Abholzungsraten in den drei Metropolregionen von São Paulo, Rio de Janeiro und Vitória im Bundesland Espírito Santo. |
|