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Natur & UmweltKlimawandel und Folgen für BrasilienVon Annette Runge | 02. Dezember 2010 Die britische Beratungsfirma Maplecroft stellte im Oktober ein Ranking der durch den Klimawandel verletztlichsten Länder auf, bei dem Brasilien an 81. Stelle von 170 mit der Einstufung „hohes Risiko“ erschien. Matthew Bunce, einer der Forscher der Studie, warnte vor bemerkenswerten Veränderungen der klimatischen Parameter Brasiliens wie Niederschlagsmenge, Temperatur und Luftfeuchtigkeit in den kommenden 30 Jahren. Flüsse der Amazonasregion steigen wieder nach JahrhundertdürreVon Peter Rohmer | 03. November 2010 Manaus - Die Flüsse Rio Negro und Solimões steigen langsam wieder an, nachdem am 24. Oktober der Pegel auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Messungen im Jahr 1902 gefallen war. Mit 13,63 Metern lag der Rio Negro sogar unter der bisherigen Negativ-Rekordmarke von 13,64 Metern im Jahr 1963. Expedition trifft auf neue Insektenarten in AmazonienVon Peter Rohmer | 21. Juli 2010 Manaus – Wissenschaftler des Brasilianischen Instituts für Amazonas-Forschung (INPA) entdeckten auf einer Expedition mindestens 65 Insektenarten, die bis dahin der Forschung unbekannt waren. Diese erste Schätzung repräsentiert jedoch nur einen kleinen Teil dessen, was noch unter den mehr als 100.000 während der Expedition eingefangenen Insekten entdeckt werden kann, da die Analyse und Katalogisierung der Arten Jahre dauern kann und Fachleute in dem Bereich fehlen. Gerade in Amazonien entdeckter Tamarin bereits vom Aussterben bedrohtVon Peter Rohmer | 25. Januar 2010 In den amazonensischen Wäldern trafen Wissenschaftler auf eine neue kleine Affenart, deren Lebensraum nun durch Bauprojekte bedroht ist. Die Entdeckung des 23 cm großen und nur 213 Gramm schweren Äffchens wurde von der Wildlife Conversation Society (WCS) in New York im International Journal of Primatology von den Autoren Fábio Rohe, José de Sousa e Silva Jr., Ricardo Sampaio und Anthony Rylands veröffentlicht. Brasiliens Bauern haben bis 2011 Zeit, Schutzgebiete abzusteckenVon Annette Runge | 15. Dezember 2009 Der brasilianische Präsident Luiz Inácio Lula da Silva unterschrieb gestern ein Dekret, das den Bauern bis Juni 2011 Aufschub gewährt, die gesetzlich geforderten Schutzgebiete auf ihrem Grund abzustecken. Ab heute sollte jeder Landbesitzer Strafe zahlen, der nicht den folgenden gesetzlich festgelegten jeweiligen Prozentsatz seines Grundes unter Schutz stellt: 80% der Landgüter in Amazonien, 35% der zum Biom des Cerrado gehörenden Grundstücke in Amazonien und 20% der Landgüter in den restlichen Regionens Brasiliens.
weitere Nachrichten
Wirtschaft
Sadia vor Arbeitsgericht verklagt
17. September 2010
Millionen Schadenersatz und anerkanntes Arbeitsverhältnis für 1200 Geflügelzüchter Florianópolis - Das Arbeitsministerium des Bundesstaates Santa Catarina erhob gestern Klage gegen den Sadia-Konzern, damit er das Arbeitsverhältnis mit den rund 1200 Landwirten des Bundesstaates anerkennt, die für das Unternehmen als integrierte Geflügelzüchter arbeiten. Gleichzeitig wurde eine Ersatzleistung für immaterielle kollektive Schäden in Höhe von umgerechnet Euro 8,7 Millionen gefordert.
Wirtschaft
Hähnchenfleischexporte Brasiliens rekordverdächtig
10. September 2010
Brasiliens Hähnchenfleischexporte sind auf dem besten Weg alle Rekorde zu brechen. Laut Bericht des Brasilianischen Geflügelzuchtverbands Ubabef wurden von Januar bis August diesen Jahres 2,513 Millionen Tonnen Hähnchenfleisch ins Ausland geschickt, ein Anstieg um 3,63% gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum.
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Natur & Umwelt allgemein
Bauern in Amazonien sollten von Ausländern bezahlt werden statt den Wald abzuholzen
03. April 2009
Die Gouverneure der Bundesstaaten in Amazonien erklärten heute auf einem Treffen mit dem brasilianischen Umweltminister Carlos Minc in Cuiabá, Mato Grosso, dass Ausländer Kleinbauern und Grossgrundbesitzer der Region dafür bezahlen sollten, dass diese den Wald erhalten. Ivo Cassol aus Rondônia schlug etwa einen Aufpreis von 20% auf die Eintrittskarten für die Fussball-Weltmeisterschaft 2014 für Ausländer vor, die in einen Umwelt-Fond eingezahlt werden sollten. Natur & Umwelt allgemein
Brasilianische Nationalparks
28. Dezember 2008
Brasilien verfügt heute auf seinem riesigen nationalen Territorium von 8.5 Mio. km² , einschließlich der Ozeangebiete über 62 Nationalparks. Diese sind recht ungleich über die einzelnen Bundesländer verteilt; so gibt es in Bahia fünf, in Minas Gerais und in Paraná jeweils vier, im hochindustrialisierten São Paulo jedoch nur einen Nationalpark. Natur & Umwelt allgemein
Ökosysteme Brasiliens im Überblick
28. Dezember 2008
Der Amazonas-Regenwald erstreckt sich über die Großregion Nord und umfasst dabei ganze 47% der Landesfläche. Es handelt sich um die größte Waldformation der Erde, bedingt durch äquatorial-humides Kima. Im zentralen Amazonas kommen dichte Wälder auf drei unterschiedlichen Bodenarten vor: auf permanent festem Boden (terra firma), auf teilweise überflutetem Boden (várzea) und auf ständig überflutetem Boden (igapó). |
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