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IWF schätzt Entwicklung des brasilianischen Bruttoinlandsprodukts konservativ ein

Von Peter Rohmer | 20. April 2010

Ilha de Comandatuba - Der Präsident der brasilianischen Zentralbank, Henrique Meirelles, erklärte heute auf dem 9. Unternehmerforum auf der Insel Comandatuba, Bahia, der Internationale Währungsfonds habe das diesjährige brasilianische Wachstum konservativ eingeschätzt. Laut Meirelles dürfte das Brasilianische Brutto-Inlandsprodukt  nicht nur die vom IWF vorausgesehenen 5,5% wachsen, sondern bei 5,8% liegen. Im Januar hätte der IWF gar eine Prognose von nur 4,7% abgegeben, die bereits korrigiert werden musste. Der Optimismus lasse sich mit der Konsistenz der brasilianischen Wirtschaft begründen. Zwischen 2003 und 2008 seien 25,9 Millionen Brasilianer zur Mittelklasse aufgestiegen. Und 19,4 Millionen hätten die unterste Wirtschaftsklasse verlassen könnnen. „Wir haben den Teufelskreis der Vergangenheit durchbrochen. Heute ist das Risiko der zu hohen Inflation durch die wirtschaftliche Voraussehbarkeit reduziert.“ Meirelles betonte außerdem, wie wichtig die ausländischen Investoren in der brasilianischen Wirtschaft seien.

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